Tourismus-Innovationen 2014 setzen ihre Region und Qualitäten in Szene

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Vorarlberg Tourismus zeichnet fünf herausragende Projekte aus

Von neuartigen Betriebskonzepten über beispielgebende Produktentwicklungen bis hin zur kreativen Gasthauskultur: Die Bandbreite der diesjährigen Anwärter auf den Innovationspreis beeindruckte die Jury. Die Gewinner wurden beim Vorarlberger Tourismusforum am 17. Juni im Kulturhaus Dornbirn präsentiert. 

Je einen Hauptpreis gab es für das neue Freeride-Angebot der Silvretta Montafon, den Mitarbeiterpass „Teamcard Lech Zürs“ und für das Projekt „Bus:Stop“ des Vereins Kultur Krumbach in Kooperation mit der Gemeinde. Vorarlbergs erstes Sonntagsgasthaus Adler in Egg-Großdorf von Irma Renner und das Konzept „Mitarbeiter(ver)bindung auf Wälder Art“ von Bregenzerwald Tourismus holten sich je einen Anerkennungspreis.

Bei allen ausgezeichneten Projekten lassen sich beispielhaft Bezüge zur Vorarlberger Tourismusstrategie 2020 herstellen. Sie haben Signalwirkung und setzen Maßstäbe für die Tourismusentwicklung im Land“, resümierte Jurymitglied und Marketingleiterin von Vorarlberg Tourismus Brigitte Plemel bei der Preisverleihung im Rahmen des Vorarlberger Tourismusforums 2014. Dieses stand ganz im Zeichen der Vorarlberger Tourismusstrategie 2020, die auf die Säulen Regionalität, Nachhaltigkeit und Gastfreundschaft aufbaut.

Vorarlberg Tourismus schreibt jährlich einen Wettbewerb um die Tourismus-Innovationen aus – 2014 bereits zum zwanzigsten Mal. Eine namhafte Jury aus Vertretern unterschiedlicher Branchen prämiert die Preisträger.

Angebotsvielfalt für Gäste

Als „Beispiel für eine perfekte Produktentwicklung“ bezeichnete die Jury das neuartige Freeride-Angebot der Silvretta Montafon Bergbahnen AG und bedachte es mit einem Hauptpreis. Im Winter gibt es täglich individuell buchbare Programme für verschiedene Levels: vom „Freeride Safety Check“ über Trainingstage für Freeride-Einsteiger bis zum Gipfelsturm für Ski-Profis.

Im Projekt „Bus:Stop“ lud der Verein Kultur Krumbach sieben internationale Architekten dazu ein, sieben „Buswartehüsle“ für die Gemeinde Krumbach zu entwerfen. Der Austausch mit den heimischen Berufskollegen und Handwerkern war rege – genauso wie das internationale Medieninteresse. Für die skulpturähnlichen Haltestellen gab es den zweiten Hauptpreis.

Lebensqualität der Mitarbeiter im Fokus

Den dritten Hauptpreis holte sich eine Arbeitsgruppe aus Lech Zürs mit der „Teamcard Lech Zürs“. Mit dem Mitarbeiterpass, der mit Lech Zürs Tourismus und der Sparte Tourismus & Freizeit der WKV umgesetzt wurde, stehen Mitarbeitern viele Angebote der Region offen: von preiswerten Mittagessen über Mobilität bis zu Freizeitleistungen. Die Lebensqualität der Mitarbeiter soll damit steigen, um sie längerfristig an den Betrieb und die Region binden zu können.

Mit der „Mitarbeiter(ver)bindung nach Wälder Art“ wollen auch die Initiatoren von Bregenzerwald Tourismus der Fluktuation in der Tourismusbranche entgegenwirken. In Workshops erarbeiten die Geschäftsführer gemeinsam mit den Arbeitnehmern die Positionierung ihrer Betriebe hinsichtlich der Marke Bregenzerwald. Mitarbeiter sollen sich mit dem Betrieb und der Region besser identifizieren können. Der Jury war dies ein Anerkennungspreis wert.

Einfache Dinge des Lebens gut inszeniert

Einen weiteren Anerkennungspreis holte sich die Bregenzerwälderin Irma Renner mit ihrem Sonntagsgasthaus Adler in Egg-Großdorf. Die Idee: Menschen aus der Region und Gastköche wechseln sich am Herd ab und tischen jeweils sonntags ihre Lieblingsgerichte in drei Gängen auf.

Bild: Die Preisträger der „tourismus-innovationen“ 2014 mit Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser (links), Dr. Johannes Ortner, Vorarlberger Raiffeisenbanken, Mag. Brigitte Plemel, Vorarlberg Tourismus, Landeshauptmann Dr. Markus Wallner (rechts), Tourismusdirektor Mag. Christian Schützinger, Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus. © Markus Gmeiner