„Gastgeben auf Vorarlberger Art“: Steuerungskreis eingerichtet

Mit dem Symposion Ende September endete die Pilotphase von „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ (GVA). Nun hat sich der Steuerungskreis formiert, der das Programm weiter vorantreiben wird. Jutta Frick (Gesundhotel Bad Reuthe), Dietmar Nussbaumer (Hotel Gasthof Krone, Hittisau), Bertram Rhomberg (Hotel Madrisa, Gargellen) und Christian Schützinger (Vorarlberg Tourismus) verantworten ab sofort das Programm.

Der Steuerungskreis von „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ agiert als leitendes Gremium für inhaltliche und strukturelle Fragen. Er entscheidet über die Aufnahme von Projekten der einzelnen Betriebe ins GVA-Netzwerk und überprüft laufend das Erreichen der Ziele.

GVA-Programm bestätigt
In seiner ersten Sitzung bestätigte der Steuerungskreis die Programmbeschreibung, die Tourismusdirektor Christian Schützinger beim Symposion allen Teilnehmern vorgestellt hatte. Sie dient als Handbuch für alle Mitglieder des Netzwerks „Gastgeben auf Vorarlberger Art“.

Auf gut dreißig Seiten beschreibt das Papier Grundsätze, Zielgruppen, Struktur und Finanzierung. Die diversen Lernformate und die GVA-Projekte werden ebenso dargestellt wie die Tourismusstrategie und die Marke Vorarlberg, auf denen das Programm basiert. Das Handbuch erhalten die Mitglieder des GVA-Netzwerkes Anfang Dezember druckfrisch zugesandt.

2017 wird „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ mit dem Einstiegsworkshop fortgesetzt, bei dem neue Betriebe ins Projekt einsteigen können. Neben der individuellen Analyse der Betriebe sind Fachworkshops, Erfa-Treffen und ein jährliches Symposion geplant.

Interessierte Betriebe können sich bereits jetzt unter gva@vorarlberg.travel melden.

Gastgeben auf Vorarlberger Art: 26 Pilotbetriebe gewürdigt

Zentrales Projekt der Tourismusstrategie 2020 – Neueinstieg ab 2017 möglich

Wie können Regionalität, Nachhaltigkeit und Gastfreundschaft in den Vorarlberger Tourismusbetrieben gelebt werden? 26 Pilotbetriebe haben sich in den letzten zwei Jahren im Projekt „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ mit dieser Frage beschäftigt. Ende September würdigten Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, Spartenobmann Hans-Peter Metzler und Tourismusdirektor Christian Schützinger die Teilnehmer im Festspielhaus Bregenz für ihr Engagement. 2017 werden eine Reihe neuer Betriebe ins Projekt einsteigen.

Ein Mystery-Check durch anonyme Tester, eine Mitarbeiterbefragung, die intensive Begleitung durch Mentoren und der Erfahrungsaustausch der Betriebe untereinander: Mit vielfältigen Instrumenten gingen 26 Hotels und Gastronomiebetriebe seit 2014 der Frage nach, wie sie „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ für ihre Gäste spürbar machen können.

Das Resultat: eine Vielzahl kleiner und großer Veränderungen in den Betrieben – von Anpassungen bei der Speisekarte über den Einkauf von Lebensmitteln bis hin zu Mitarbeiterschulungen und neuen Angeboten für die Gäste.

Betriebe für Tourismusstrategie gewinnen
„‚Gastgeben auf Vorarlberger Art‘ ist ein Schlüsselprojekt der Tourismusstrategie 2020“, betonte der Obmann der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer, Hans-Peter Metzler beim Symposion Ende September im Festspielhaus Bregenz. „Auf diese Weise können wir die Betriebe für die Umsetzung der Tourismusstrategie gewinnen.“ Auch für seinen eigenen Betrieb, das Hotel Schiff in Hittisau, habe das Projekt Impulse zu Verbesserungen gebracht.

Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser verwies auf die positive Entwicklung in Vorarlberg: In der Sommersaison ist die Zahl der Nächtigungen in den vergangenen zehn Jahren um eine Million gestiegen. „Das zeigt, dass das Angebot stimmt“, ist Rüdisser überzeugt. In den vielen Familienbetrieben seien Regionalität, Nachhaltigkeit und Gastfreundschaft gelebte Praxis: „In Bezug auf den Tourismus ist Vorarlberg eine Manufaktur und keine Industrie. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber natürlich gibt es noch viel Potenzial.“

Individuelle Entwicklung der Betriebe
Der Direktor von Vorarlberg Tourismus, Christian Schützinger, sieht „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ als „Entwicklungsprogramm“ für die Teilnehmer. „Da wird nicht irgendein Standard über die einzelnen Hotels und Gastronomiebetriebe gestülpt, sondern die individuelle Entwicklung gefördert.“

Die Übergabe der Dankesurkunden im Festspielhaus bildete den Abschluss der Pilotphase. „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ wird 2017 mit einem Einstiegsworkshop fortgesetzt, bei dem neue Betriebe ins Projekt einsteigen können. Neben der individuellen Analyse der Betriebe sind Fachworkshops, Erfa-Treffen und ein jährliches Symposion geplant.

 

Die 26 Pilotbetriebe von
„Gastgeben auf Vorarlberger Art“

– Gasthof Rössle, Braz
– Hotel Schwärzler, Bregenz
– Sporthotel Domig, Faschina
– Gasthaus Taube, Alberschwende
– Gesundhotel Bad Reuthe
– Fritsch am Berg, Lochau
– Dogana, Feldkirch
– Haller’s Genuss & Spa Hotel, Mittelberg
– Hotel Restaurant Schönblick, Eichenberg
– Gasthof Mohren, Rankweil
– Hotel Weisses Kreuz, Feldkirch
– Sonne Lifestyle Resort, Mellau
– Traube, Braz
– Krumbacher Stuba
– Hotel Das Schiff, Hittisau
– Oswalda Hus, Riezlern
– Hotel Aurora, Lech
– Palast Gastronomie GmbH, Hohenems
– Hotel Gasthof Krone, Hittisau
– Pleifers Engel, Hard
– „wirtschaft“, Dornbirn
– Hotel Madrisa, Gargellen
– Alpahotel Walserstuba, Riezlern
– Stadelmann Bäckerei, Dornbirn
– Versluis Restaurant GmbH, Dornbirn
Alpen Sport Resort Rote Wand, Zug/Lech

Vorarlberger Tourismusforum 2015: Stimmen aus der Szene.

Das Vorarlberger Tourismusforum versteht sich als Plattform für Information, Inspiration und kollegialen Austausch. Entsprechend war es uns wichtig, auch authentische Stimmen und Stimmungen aus der touristischen Szene in das Forum aufzunehmen.

Aktuelle Situation – Wie geht’s?

Tourismusstrategie 2020 – Was geht?

Arbeitsplatz 2020 / Bildung – Wohin geht’s?

Mensch im Tourismus: Wertschöpfung durch Wertschätzung.

Touristischer Arbeitsplatz der Zukunft

Gelebte und authentische Gastfreundschaft entsteht durch die Menschen, die sich an der Rezeption, in der Küche, im Service – kurzum in allen touristischen Leistungsbereichen – engagieren. Gerade im Tourismus ist es eine zunehmende Herausforderung geworden, engagierte und leistungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und ihnen attraktive Zukunftsperspektiven zu bieten.

Aus diesem Grund werden in Vorarlberg bereits seit vielen Jahren Maßnahmen im Bereich „touristischer Arbeitsplatz“ umgesetzt. Im Zuge der Tourismusstrategie 2020 wurden diese Maßnahmen weiter verstärkt und erweitert.

 

Tourismusforum 2015

Bodo Janssen (Upstalsboom)Wir freuen uns, das Thema „Mensch im Tourismus“ auch beim Tourismusforum 2015 in den Fokus zu nehmen. Mit Bodo Janssen (Upstalsboom-Hotels, Foto links) konnte ein internationaler Top-Speaker zu diesem Thema gewonnen werden. Bodo Janssen wird unter dem Titel „Wertschöpfung durch Wertschätzung“ den Weg schildern, wie seine Hotelkette innerhalb weniger Jahre zu einem der Top-Arbeitgeber geworden ist. Und dies bei gleichzeitig signifikanter Steigerung der wirtschaftlichen Ergebnisse der Hotelkette.

Der Upstalsboom Weg wurde in Form eines Kurzfilmes dokumentiert (siehe oben).

Terminaviso Tourismusforum 2015: Montag, 22. Juni 2015, 15:30 Uhr, Montforthaus Feldkirch

 

Veranstalter Tourismusforum: Land Vorarlberg, Vorarlberg Tourismus, WKV Sparte Tourismus; Partner Tourismusforum: Vorarlberger Raiffeisenbanken

Themen Tourismusforum 2015

Themen Tourismusforum 2015

Freude über die „Vorarlberger Bücherkiste“

WKO Sparte Tourismus, Bücherkiste, Schiff Hittisau, mit Hans Peter Metzler und Herrn Loewy

Die Vorarlberger Bücherkiste wurde bereits an 30 Betriebe ausgeliefert und somit konnte ein weiterer Mosaikstein zum Nr 1. Anspruch in Sachen Regionalität gelegt werden.

Schon die ersten Betriebe bestätigen mit dem „erlesenen Inhalt“ den Geschmack ihrer Gäste getroffen zu haben und ermöglicht Vorarlberg mit all seinen Facetten aus neuem Blickwinkel zu erfahren.

„Die Vorarlberger Bücherkiste erfreut sich großer Beliebtheit! Kompliment – eine tolle Idee für den regionalen Bezug.“

Dr. Klaus Kessler, Das Naturhotel Chesa Valisa**** Hirschegg

Erfolgreich Geschichten erzählen – Kleinwalsertager Dialoge 2014

© Kleinwalsertaler Dialoge 2014

© Kleinwalsertaler Dialoge 2014

Der Schweizer Marketingexperte Beat Krippendorf (Foto links) hat anlässlich der Kleinwalsertaler Dialoge 2014 einen humorvollen und inspirierenden Vortrag zum Thema „Geschichten sind seelische Energieträger“ gehalten.

Den Vortrag gibt es nun bei Radio Vorarlberg als Podcast zum Nachhören.

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Urlaub für Individualisten – Vorarlberger Privatvermieter und die Tourismusstrategie 2020

Urlaub für Individualisten – Vorarlberger Privatvermieter und die Tourismusstrategie 2020

Mit ihrer Gastfreundschaft prägen Vorarlbergs Privatvermieter die Lebens- und Urlaubsatmosphäre des Landes. Die familiären Unterkünfte sprechen Menschen mit besonderen Bedürfnissen an. Zahlreiche Betriebe haben in den letzten Jahren stilvoll renoviert. In Sachen Marketing und Produktgestaltung erweisen sich die sechs Vorarlberger Tourismusdestinationen als professionelle Partner.

Das Appartement Veronika in Schruns

Bild: Das Appartement Veronika in Schruns

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Urlaubsplanung 2.0 klick und weg…

Urlaubsplanung findet heute im Internet statt: Sechs von zehn Gästen, die zum ersten Mal ihren Winterurlaub in Vorarlberg verbringen, informieren sich über ihre Reise im Internet. (Quelle: T-MONA Gästebefragung, Winter 2011/2012).

Laut Deutscher Reiseanalyse 2013 (repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren) haben 29 Prozent der Österreich-Reisenden das Internet in den letzten zwölf Monaten für ihre Buchung genutzt. Vorarlbergs Gäste gehören zunehmend zu den höheren Einkommens- und Bildungsschichten. Innerhalb eines Jahres verreisen sie öfter, aber kürzer, geben in ihren Ferien mehr Geld aus als im Österreich- Schnitt und suchen ein individuelles Urlaubserlebnis. Deshalb richtet sich das Urlaubsland Vorarlberg in seiner Kommunikation an diese gesellschaftliche Gruppe, die als „Etablierte Postmaterielle“ bezeichnet wird. Die aktuelle Deutsche Reiseanalyse brachte auch zu Tage, welche Online-Informationsquellen diese Zielgruppe, die für den Vorarlberger Tourismus die relevanteste ist, nützt. Das Ergebnis: Die Website der Unterkunft ist für sie mit 15 bis 19 Prozent die deutlich wichtigere Online-Quelle, um sich über konkrete Leistungen zu informieren, als „Websites des Reiselandes, der Region oder des Ortes“ (12 Prozent). Erst dann folgen Online-Reiseportale (10 Prozent), Bewertungsplattformen (8 bis 10 Prozent) und Unterkunftsportale (7 bis 8 Prozent). Das heißt aber nicht, dass Offline-Informationen über den Betrieb – wie persönlich eingeholte, Kataloge oder Broschüren – in diesem Milieu keine Rolle mehr spielen. Sie werden nur seltener genutzt. Eine Entwicklung, die sich voraussichtlich nicht umkehren wird. Welche Herausforderungen sich damit für die Anbieter touristischer Leistungen ergeben, beschreibt Gabriele Schulze im folgenden Artikel.

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