Tourismusmagazin

Liebe Leserin, lieber Leser.

Mit der vor über 20 Monaten gestarteten Tourismusstrategie 2020 hat sich Vorarlberg ein ehrgeiziges, aber realisierbares Ziel gesetzt. Aufbauend auf hoher Qualität und gelebter Innovationskultur soll das Land in Sachen Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit an die europäische Spitze geführt werden. Damit verbunden ist die Aufgabe, die Balance zwischen Qualität und Vielseitigkeit im touristischen Angebot, engagiertem Wettbewerb, sozialer Fairness und Verantwortung für Natur und Umwelt besser zu gestalten als die übrigen Mitbewerber. Nur so kann erreicht werden, dass die Gäste, die zu uns kommen, bei jedem Besuch Vorarlberg stets neu als Maßstab für Qualität, authentische Gastlichkeit und regionalen Genuss wahrnehmen.

Die aktuelle zweite Ausgabe des Vorarlberger Tourismus Magazins befasst sich mit der besonderen Bedeutung von Regionalität. Der Schwerpunkt wird in allen Facetten und aus allen Blickwinkeln beleuchtet. Dabei wird sichtbar, was Regionalität alles in sich vereint, angefangen von den qualitativ hochwertigen bäuerlichen Produkten, die in Vorarlberg erzeugt werden, über die exzellente heimische Küche, die gekonnt und mit großer Raffinesse die regionalen Spezialitäten zu wahren Schätzen veredelt, über innovative Genusskultur bis hin zur lebendigen und in allen Landesteilen verankerten Kunst- und Kulturszene und zur besonderen Architektur, mit der das Land weit über die Grenzen hinaus für Aufsehen sorgt.

In diesem Zusammenhang ist wichtig, die Vorarlberger Tourismusstrategie 2020 als Teil einer Gesamtvision für das Land zu begreifen. Zusammen mit der ebenfalls 2012 gestarteten Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“ und dem Ziel der Energieautonomie bis zum Jahr 2050 ergibt sich ein chancenreiches Gesamtkonzept. Im Mittelpunkt davon steht, die zukunftsorientierten Kräfte und Ideen sinnvoll zu bündeln, Impulse zu setzen, wo sie erforderlich sind, und auf diesem Weg unsere Entwicklungschancen für die Zukunft intakt zu halten. Vorarlberg hat dazu das Potential.

Es wird bereits entschlossen daran gearbeitet, die Marke Vorarlberg unverwechselbar zu machen. Dank der soliden und engagierten Arbeit, die von regionalen Aktionen und Initiativen bereits geleistet wurde, schreitet die Vernetzungsarbeit, die Suche nach Schnittmengen und Anknüpfungspunkten bei der Zusammenführung der Strategien, kontinuierlich voran. Allen beteiligten Akteuren danke ich für die stark ausgeprägte Bereitschaft, mutig neue Wege zu gehen.

 Signatur Markus Wallner
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