Digitale Gastfreundschaft

Kommunikation

Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Vorarlberg ist Ansprechpartner und Sprachrohr für alle Branchenanliegen, die mehr als eine ihrer Fachgruppen betreffen.

Darüber hinaus sind wir darum bemüht, bei unterschiedlichen Standpunkten unserer Branchen einen Interessenausgleich herbeizuführen. Dadurch wird ein homogenes und starkes Auftreten nach außen gesichert. Der zentrale Erfolgsfaktor zielt daher auf professionelle Kommunikation und Informationsmanagement.

Innovation / strategische Entwicklung: Die Kommunikation und der aktive Austausch mit den Mitgliedern ist auch im Zusammenhang mit der Erreichung strategischer Zielsetzungen (Tourismusregion # 1 in Europa – Tourismusstrategie Vorarlberg 2020) von großer Bedeutung. Auch die Information und Kommunikation in neuen Medien soll in diesem Kontext einen messbaren Beitrag leisten.

Ausgangslage

Logo Digitale Perspektiven Neue Medien und Technologien haben in den letzten Jahren gerade im touristischen Bereich rasant an Bedeutung zugenommen. Einige relevante Entwicklungen in diesem Zusammenhang sind beispielsweise:

  • Information: Kunden informieren sich vermehrt im Internet (standortgebunden oder mobil), bevor sie eine Reise antreten. Die Art und Weise, wie sich touristische Angebote im Internet präsentieren und ob diese überhaupt gefunden werden, ist für viele Anbieter ein wesentlicher Erfolgsfaktor geworden.
  • Buchungsverhalten: Ein stetig steigender Anteil der Buchungen wird direkt
    über das Internet abgewickelt.
  • Image / Markenentwicklung: Das Image von Regionen, Standorten, Hotels und sonstigen Tourismusunternehmen wird in verstärktem Maße auch durch die Information und Kommunikation in neuen Medien beeinflusst.

Eine aktive Auseinandersetzung mit den Technologien, Möglichkeiten aber auch Gefahren der neuen Technologien und Medien sollte gerade im touristischen Bereich angestrebt werden. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg hat als serviceorientierte Interessensvertretung in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle wahrzunehmen.

Strategische Ziele

Im Tourismus wollen wir Vorarlberg zur Nummer Eins in Europa machen. Vorarlberg ist das „bessere“ Graubünden.

Folglich muss auch in der Außenkommunikation (=Tourismuswerbung) mittelfristig die Zielsetzung im Bereich der neuen Medien / Social Media diesem Anspruch gerecht werden. Die Tourismusregion Vorarlberg soll auch in den neuen Medien mit den besten Tourismusregionen mithalten können. Wichtig: Vorarlberg Tourismus, die Tourismusregionen, die einzelnen Ortschaften wie auch die Tourismusbetriebe selbst sind im Wesentlichen für die Tourismuswerbung zuständig. Die Wirtschaftskammer hat in diesem Zusammenhang lediglich eine unterstützende Funktion.

Landkarte Digitale Perspektiven

Ziel sollte es aber in jedem Fall sein, die Erfahrungen der Wirtschaftskammer im Zusammenhang mit neuen Medien / mit Social Media für die Tourismuswerbung der verschiedenen Partner nutzbar zu machen.

Blick fürs Ganze / Kräfte bündeln
  • Konsequente Ausrichtung am strategischen Leitziel und an der Tourismusstrategie 2020
  • keine neuen Marken oder Orientierungssysteme aufbauen, sondern an Bestehendem anknüpfen
  • Kräfte bündeln à Social Media Strategie mit Partnern (insbesondere Vorarlberg Tourismus, Tourismusregionen, Land Vorarlberg) abstimmen
Bewusster Umgang mit Widersprüchen
  • In der Kommunikation wie auch in der Umsetzung innovativer Strategien wird es immer wichtiger, vermeintliche Widersprüche und Gegensätze kreativ miteinander zu verbinden.
  • Dies erfordert auch eine Kultur des „Über denn Tellerrand hinaus schauens“
  • Offline vs. online
  • Persönlicher Kontakt vs. virtueller Kontakt
  • Tradition vs. Innovation
  • Sachlichkeit vs. Emotion
  • Konferenz vs. Unkonferenz
  • Global vs. regional / lokal
Virtuelle und reale Räume schaffen
  • Erfolgreiche Kommunikation in neuen Medien eröffnet vor allem spannungsgeladene und authentische Kommunikationsräume.
  • Gleichzeitig sollte ein bewusstes Zusammenspiel von realen Räumen (mit all ihrer Energie, ihren Menschen, ihren Geschichten, ihren Emotionen…) und virtuellen Räumen angestrebt werden.
Fokus auf Menschen und Geschichten
  • Gerade bei der Kommunikation in und mit neuen Medien müssen die Menschen in den Mittelpunkt gestellt werden.
  • Informationen und Dialoge erhalten dann eine Qualität für die Ziel- und Anspruchsgruppen, wenn sie auf einer persönlichen und authentischen Ebene stattfinden.
Weg von Push, hin zu Pull
  • Konsequente Haltungsänderung weg von Push-Kommunikation hin zu Pull-Kommunikation
  • Schaffung attraktiver, anziehender Kommunikationsangebote
Lernen durch Tun
  • Lernen durch Ausprobieren und Tun
  • Strategisches Vorgehen darf der Kreativität, Gelassenheit und Flexibilität im Umgang mit neuen Medien nicht im Weg stehen
  • Iteratives (rollierendes, ritualisiertes) Vorgehen